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Rebranding: Wann es sich lohnt – und wie es gelingt

Neuer Name, neues Logo, neue Positionierung? Hier erfahren Sie, wann ein Rebranding sinnvoll ist, was es kostet und wie Sie umstellen, ohne Kunden und Rankings zu verlieren.

Stand: September 2026

Wann lohnt sich ein Rebranding?

Ein Rebranding ist mehr als ein neues Logo: Es kann Name, Positionierung, Design und Sprache betreffen. Gute Gründe sind:

  • Rechtliche Probleme: Der Name lässt sich nicht schützen oder kollidiert mit einer älteren Marke.
  • Pivot: Das Startup macht heute etwas anderes als bei der Gründung.
  • Internationalisierung: Der Name funktioniert in neuen Märkten nicht.
  • Finanzierung und Wachstum: Die Marke wirkt zu klein oder zu improvisiert für Investoren, Großkunden oder Talente.
  • Fusion oder Übernahme: Zwei Marken werden zu einer.

Schlechte Gründe sind Langeweile im Team oder ein neuer Trend. Kunden hängen oft mehr an einer Marke, als man intern denkt.

Refresh oder komplettes Rebranding?

RefreshRebranding
Was ändert sichLogo und Design werden modernisiert, Name bleibtName, Positionierung und/oder Design grundlegend neu
Risikogering – Wiedererkennung bleibthöher – Bekanntheit und Rankings müssen übertragen werden
Typische Dauer4–10 Wochen3–9 Monate inklusive Umsetzung

Was kostet ein Rebranding?

BausteinRichtpreis Agentur (CHF)
Brand Audit / Brand Check der bestehenden MarkeCHF 1'500 – CHF 6'100
Positionierung & Value PropositionCHF 2'300 – CHF 7'600
Naming (Firmen- oder Produktname) – nur bei neuem NamenCHF 4'600 – CHF 18'200
Logo, Farben, Schriften, Mini-StyleguideCHF 3'800 – CHF 12'200
Firmenwebsite (5–10 Seiten) (Anpassung oder Neubau)CHF 6'100 – CHF 18'200

Alle Preise ohne MwSt. Agentur-Werte = Richtpreise von StartupBrander für professionelle Branding-Agenturen (Marktrecherche, Stand September 2026). Andere Spannen sind grobe Marktwerte und hängen stark von Erfahrung und Umfang ab.

Dazu kommen die Kosten der Umstellung: Drucksachen, Beschriftungen, Verpackungen, Vorlagen, Social-Media-Profile und – bei neuem Namen – Domain und Markenanmeldung.

Checkliste für die Umstellung

  1. Bestandsaufnahme: Wo überall steht die alte Marke? Website, Verträge, Rechnungen, Signaturen, Profile, Beschriftungen, Verpackungen.
  2. Rechte sichern: neuen Namen prüfen und als Marke anmelden, Domain und Social-Media-Namen registrieren.
  3. Website und SEO: alte Adressen per 301-Weiterleitung auf die neuen umleiten, damit Rankings und Links erhalten bleiben. Google Search Console über den Domainwechsel informieren.
  4. Stichtag festlegen: Alles, was sich digital umstellen lässt, am selben Tag – der Rest nach Plan.
  5. Kommunizieren: Kunden, Partner, Investoren und Team vorher informieren – mit dem Warum.

Namensänderung der Firma in der Schweiz

Ändert sich auch der Firmenname im Handelsregister, braucht es bei AG und GmbH einen Beschluss zur Statutenänderung, der öffentlich beurkundet wird, und danach den Eintrag im Handelsregister. Die Firma bleibt dieselbe Rechtsperson – die UID-Nummer bleibt, bestehende Verträge laufen weiter. Informieren Sie trotzdem Bank, Versicherungen, Behörden (z. B. MWST), Kunden und Lieferanten.

Details zum Verfahren und zu den Gebühren erfahren Sie beim Handelsregisteramt Ihres Kantons oder bei Ihrer Notarin bzw. Ihrem Notar. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Rebranding?
Ein Refresh von Logo und Design meist 4–10 Wochen, ein komplettes Rebranding mit neuem Namen und Umsetzung 3–9 Monate.
Verliere ich bei einem Rebranding meine Google-Rankings?
Nicht, wenn die alten Adressen sauber per 301-Weiterleitung auf die neuen zeigen und der Domainwechsel in der Search Console gemeldet wird. Kurzfristige Schwankungen sind normal.
Muss ich bei einer Namensänderung neue Verträge machen?
In der Schweiz bleibt die Firma dieselbe Rechtsperson mit derselben UID-Nummer – bestehende Verträge laufen weiter. Informieren Sie Vertragspartner aber über den neuen Namen.
Wie erkläre ich Kunden ein Rebranding?
Früh, ehrlich und mit dem Warum: Was ändert sich, was bleibt gleich, und was haben die Kunden davon?