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Pitch Deck: Aufbau, Folien und Vorlage

Investoren entscheiden oft in wenigen Minuten. Mit diesem Aufbau erzählt Ihr Pitch Deck eine klare Geschichte – von Problem und Lösung bis zum Ask.

Stand: September 2026

Der typische Aufbau: 12 Folien

Investoren sehen hunderte Decks und haben pro Deck oft nur wenige Minuten. Bewährt hat sich ein klarer Aufbau mit 10–15 Folien:

  1. Titel: Name, Logo, ein Satz, was Sie tun
  2. Problem: Welches Problem hat Ihre Zielgruppe – konkret und belegt?
  3. Lösung: Wie lösen Sie es, und warum ist das besser als heute?
  4. Produkt: Screenshots, Demo oder Prototyp – zeigen statt beschreiben
  5. Markt: Wie groß ist der Markt, den Sie realistisch erreichen?
  6. Geschäftsmodell: Wer zahlt wofür, wie viel und wie oft?
  7. Traction: Kunden, Umsatz, Wachstum, Pilotprojekte, Warteliste
  8. Wettbewerb: Wer ist schon da – und was ist Ihr Vorteil?
  9. Go-to-Market: Wie gewinnen Sie Kunden?
  10. Team: Warum genau Sie dieses Problem lösen können
  11. Finanzen: Kennzahlen und Planung für die nächsten 2–3 Jahre
  12. Ask: Wie viel Kapital Sie suchen und wofür Sie es einsetzen

Gestaltung: was ein gutes Deck ausmacht

  • Eine Botschaft pro Folie – der Titel ist ein Satz, keine Überschrift wie «Markt»
  • Große Schrift und wenig Text; Details gehören ins Gespräch oder in den Anhang
  • Zahlen als Grafik statt als Tabelle
  • Durchgehend im Corporate Design Ihrer Marke
  • Zwei Versionen: eine zum Präsentieren (wenig Text) und eine zum Versenden (selbsterklärend)

Eine bekannte Faustregel ist 10/20/30: höchstens 10 Folien, 20 Minuten, mindestens 30 Punkt Schriftgröße. Nicht als Gesetz, aber als Erinnerung, dass weniger meistens mehr ist.

Häufige Fehler

  • Zu viel Text: Wer liest, hört nicht mehr zu.
  • Unrealistische Marktgrößen: «1 % eines Milliardenmarkts» überzeugt niemanden.
  • Kein klarer Ask: Investoren wollen wissen, was Sie brauchen und was es bewirkt.
  • Wettbewerb kleinreden: «Wir haben keine Konkurrenz» wirkt naiv.
  • Design ohne Story: Schöne Folien retten keine schwache Geschichte – aber sie machen eine starke Geschichte klar und glaubwürdig.

Vorlage, Freelancer oder Agentur?

Kostenlose Vorlagen für PowerPoint, Keynote oder Canva sind ein guter Start für das erste Gespräch. Vor einer Finanzierungsrunde lohnt sich professionelle Hilfe bei Storyline und Design:

LeistungRichtpreis Agentur (CHF)Richtpreis Agentur (EUR)
Pitch-Deck (Storyline & Design)CHF 3'000 – CHF 12'2003.200 € – 12.800 €
One-Pager / Executive SummaryCHF 800 – CHF 2'300800 € – 2.400 €
Bearbeitbare Deck-Master-VorlageCHF 1'200 – CHF 3'8001.300 € – 4.000 €
Pitch- & PräsentationscoachingCHF 1'500 – CHF 4'6001.600 € – 4.800 €

Alle Preise ohne MwSt. Agentur-Werte = Richtpreise von StartupBrander für professionelle Branding-Agenturen (Marktrecherche, Stand September 2026). Andere Spannen sind grobe Marktwerte und hängen stark von Erfahrung und Umfang ab.

Tipp: Lassen Sie sich eine bearbeitbare Master-Vorlage mitliefern. Dann kann Ihr Team Zahlen und Folien für jede weitere Runde selbst aktualisieren. Mehr dazu auf der Seite Pitch Deck erstellen lassen.

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Häufige Fragen

Wie viele Folien sollte ein Pitch Deck haben?
Meist 10–15 Folien für die Präsentation. Details gehören in einen Anhang oder eine separate Version zum Versenden.
Gibt es eine kostenlose Pitch-Deck-Vorlage?
Ja, für PowerPoint, Keynote und Canva gibt es viele. Für eine Finanzierungsrunde lohnt sich eine Vorlage im eigenen Corporate Design, die das Team selbst aktualisieren kann.
Was kostet ein professionelles Pitch Deck?
Bei Agenturen liegen Storyline und Design meist im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich – die Richtpreise stehen in der Tabelle oben.
Soll ich das Pitch Deck als PDF verschicken?
Ja, als PDF in einer selbsterklärenden Version. Die Präsentationsversion mit wenig Text nutzen Sie im Gespräch.