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Firmenname finden: In 7 Schritten zum schützbaren Namen
Ein guter Name ist eigenständig, frei, einfach und international tauglich. So finden Sie ihn – und so prüfen Sie, ob er in der Schweiz und im Ausland noch zu haben ist.
Stand: September 2026
Warum der Name wichtiger ist als das Logo
Ein Logo kann man überarbeiten. Ein Name, der nicht geschützt werden kann, mit einem Wettbewerber verwechselt wird oder in einer Zielsprache peinlich klingt, zwingt früher oder später zum teuren Rebranding. Deshalb lohnt es sich, beim Namen gründlich zu sein – bevor Logo, Website und Visitenkarten entstehen.
Was einen guten Firmennamen ausmacht
- Schützbar: eigenständig statt beschreibend – «Swiss Software AG» lässt sich kaum als Marke eintragen
- Frei: keine ähnliche Marke oder Firma in Ihrer Branche und Ihren Märkten
- Einfach: leicht auszusprechen, zu schreiben und zu merken – auch am Telefon
- International: ohne negative Bedeutung in den Sprachen Ihrer Zielmärkte
- Verfügbar: passende Domain und Social-Media-Namen sind noch zu haben
- Zukunftsfest: passt auch noch, wenn Sie neue Produkte oder Länder dazunehmen
In 7 Schritten zum Firmennamen
- Positionierung klären: Wofür soll die Marke stehen, für wen, und wie soll sie wirken – seriös, verspielt, technisch? Ohne diese Grundlage wird jede Namenssuche zum Geschmacksstreit.
- Namensarten wählen: beschreibend (klar, aber schwer schützbar), abgeleitet oder zusammengesetzt (z. B. aus zwei Wörtern), bildhaft (eine Metapher) oder frei erfunden (am besten schützbar, braucht aber Marketing).
- Viele Ideen sammeln: 50–200 Kandidaten sind normal. KI-Tools und Namensgeneratoren helfen beim Brainstorming, liefern aber oft Namen, die schon vergeben oder beliebig sind.
- Kurzliste bilden: 10–20 Namen nach den Kriterien oben bewerten – laut aussprechen, aufschreiben, im Satz testen.
- Rechtlich vorprüfen: Marken- und Firmenregister durchsuchen (siehe unten). Was hier durchfällt, fliegt raus.
- Sprachcheck: Bedeutung und Aussprache in allen Zielmärkten prüfen – in der Schweiz mindestens Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
- Sichern: Domain registrieren, Social-Media-Namen reservieren und die Marke anmelden – am besten am selben Tag.
Firmenname prüfen: diese Register sollten Sie kennen
| Was prüfen? | Wo? |
|---|---|
| Firmennamen in der Schweiz | Zefix – zentraler Firmenindex der Handelsregister |
| Marken in der Schweiz | Swissreg – Datenbank des IGE |
| Marken in der EU und vielen weiteren Ländern | TMview |
| Internationale Marken | WIPO Global Brand Database |
| Marken in Deutschland | DPMAregister |
| Domains und Social-Media-Namen | direkt beim Domain-Anbieter und in den Netzwerken |
Eine eigene Suche zeigt offensichtliche Konflikte. Ob ein Name ähnlich genug ist, um Ärger zu geben, beurteilt am besten eine Fachperson – Marken können auch kollidieren, wenn sie nicht gleich geschrieben werden.
Was kostet es, einen Firmennamen finden zu lassen?
| Leistung | Richtpreis Agentur (CHF) | Richtpreis Agentur (EUR) |
|---|---|---|
| Naming (Firmen- oder Produktname) | CHF 4'600 – CHF 18'200 | 4.800 € – 19.200 € |
| Claim / Slogan | CHF 1'200 – CHF 4'600 | 1.300 € – 4.800 € |
| Markenrecht, Domain- & Social-Handle-Check | CHF 1'200 – CHF 3'800 | 1.300 € – 4.000 € |
| Sprachcheck für die Zielmärkte | CHF 800 – CHF 3'000 | 800 € – 3.200 € |
Alle Preise ohne MwSt. Agentur-Werte = Richtpreise von StartupBrander für professionelle Branding-Agenturen (Marktrecherche, Stand September 2026). Andere Spannen sind grobe Marktwerte und hängen stark von Erfahrung und Umfang ab.
Eine Naming-Agentur liefert nicht nur Ideen, sondern eine geprüfte Kurzliste mit Begründung, Sprachcheck und Vorabklärung der Rechte. Mehr dazu auf der Seite Firmenname finden lassen.
Typische Fehler bei der Namenssuche
- Verlieben vor dem Prüfen: Erst Logo und Website, dann die böse Überraschung im Markenregister.
- Zu beschreibend: Klingt klar, lässt sich aber nicht schützen und geht in der Suche unter.
- Nur die .com-Domain im Kopf: Wichtiger als die perfekte Domain ist ein freier, schützbarer Name.
- Abstimmung im ganzen Team: Namen, die allen gefallen, sind oft die langweiligsten. Kriterien vorher festlegen, dann entscheiden.
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